Projekte des 3. JuPa

Du hast eine Idee für eine Veranstaltung, die das Jugendparlament machen könnte?
 

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Politiker-Speed-Dating

6 Jugendliche, 6 Politiker, 6 Minuten

„Wie möchte Ihre Partei Schulpolitik gestalten?“, „Sollten Schüler kostenlos in der Schule verpflegt werden?“, „Welche Chancen sehen Sie für Ihre Partei bei dieser Landtagswahl“ und „Wie würden Sie mich menschlich überzeugen?“ - das sind nur einige der Fragen, denen sich die Landtagskandidaten des Wahlkreises 96 (Rheda-Wiedenbrück, Langenberg, Rietberg, Verl und Schloß Holte-Stukenbrock) am 14. April im evangelischen Jugendhaus „Wadi“ stellen mussten. Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2009 hat das Jugendparlament eine Podiumsdiskussion organisiert, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, die Bürgermeisterkandidaten und politischen Fraktionen unserer Stadt kennen zu lernen. Obwohl es ein großer Erfolg gewesen ist, wollte das JuPa vor den Landtagswahlen eine etwas andere Veranstaltung auf die Beine stellen. Die Jungwähler sollten nämlich, wenn möglich, einen direkteren Kontakt erleben und die Möglichkeit haben, nicht nur die politischen Ansichten, sondern auch den Politiker kennenzulernen. In diesem Zusammenhang erfuhr das JuPa von der Variante des Politiker-Speed-Datings. Hier hat jeder Teilnehmer pro Politiker fünf Minuten Zeit, um ihn das zu fragen, wozu sonst nicht die Möglichkeit bestünde- sei es zur Politik oder zur Person. Um 19 Uhr hat das Speed-Dating, an dem Dr. Michael Brinkmeier (CDU), Jutta Granzow (Die Linke), Daniel Greitens (Bündnis 90/die Grünen), Jochen Gürtler (SPD), Thorsten Ruppel (FDP) und Sven Böhle (Piratenpartei) teilnahmen, begonnen. Eingeladen waren alle Jugendlichen im Alter zwischen 18 und 22 Jahren. Wie der Abend im Übrigen verlaufen ist, wird aus dem NW-Artikel vom (Freitag) 16. April deutlich.

SV-Seminare

SV-SEMINAR 2010

"Was gefällt Dir gut an der SV?", "Was findest Du nicht gut an der SV?" und "Wie kann die SV-Arbeit verbessert werden?"- diese drei Fragen mussten sich die Klassen- und Schülersprecher unserer weiterführenden Schulen stellen. Während es im vergangen Jahr beim SV-Seminar nämlich darum ging, schulübergreifende Events auf die Beine zu stellen, lag der Augenmerk diesmal darauf, die Arbeit der Schülervertretung (SV) zu verbessern. Deswegen wurden am Dienstag (den 23. Januar) alle Klassensprecher aus den Jahrgängen sieben bis zehn in das Jugendhaus St. Johannes Baptist eingeladen. Hier sind sie im ersten Teil über ihre Rechte und Pflichten informiert worden. Darüber hinaus wurden alle Teilnehmer damit konfrontiert, dass SV-Arbeit nur dann erfolgreich ist, wenn sie nicht nur füralle Schüler, sondern mit allen Schülern geleistet wird. „Das ist zwar das Ideal“, sagten Kai-Uwe Hollmann und Catharina Claes von der LandesschülerInnenvertretung (LSV), „unsere Aufgabe als gewählte Schülervertreter ist es aber, diesem Ziel so nahe wie möglich zu kommen.“ Mitschüler zu mobilisieren, sie auf Missstände aufmerksam zu machen und gemeinsam dagegen vorzugehen, ist die einzige Möglichkeit, wie an den drei Schulen etwas verändert werden kann. Wie das genau funktionieren könnte, sollten sich die Klassensprecher in Kleingruppen zu bestimmen Themen überlegen. Die Vorgabe lautete nämlich: „Die Schulleitung hat beschlossen, dass ab sofort Kaugummikauen, Essen und Trinken während des Unterrichts verboten sind. Ihr als Schülervertretung sollt in der Schulkonferenz dazu Stellung beziehen!“ Während sich die Siebtklässler mit dem Essen beschäftigten, befassten sich die Achtklässler mit dem Kaugummikauen und die Zehntklässler mit dem Trinken. Weil die Toiletten-Situation immer noch problematisch zu sein scheint, haben die Neuntklässler dieses Thema genauer unter die Lupe genommen. „Das, was Ihr gleich machen werdet, hat wenig mit der Theorie zutun. Es geht nicht um irgendwelche Aufgaben, Rechte und Pflichten, sondern um konkrete Probleme. Ihr leistet jetzt die Vorarbeit dafür, diese Dinge gegebenenfalls in Euren Schulkonferenzen ansprechen zu können“, sagt Demokrat Ramadani (JuPa-Vorsitzender) zur Einleitung in die Gruppenphase. Zum Schluss sind die einzelnen Ergebnisse im Plenum (in einer fiktiven Schulkonferenz) vorgestellt worden. Ob den Wünschen der Schüler in der Wirklichkeit auch so schnell zugestimmt wird (wie in der gespielten Schulkonferenz), hängt davon ab, wie sehr sich die Schülervertretung und die Schülerschaft gemeinsam für ihre Interessen einsetzen.

SV-SEMINAR 2009

"Erste Schritte zur Einheit", schreibt die Neue Westfälische über unser SV (SchülerInnenvertretung) Seminar- eine Überschrift, die nicht passender hätte sein können, weil sie die Veranstaltung damit auf den Punkt bringt. Wie der konkrete Ablauf gestaltet war, was wir uns mit der Druchführung eines solchen Seminares erhofft haben und welche Ergebnisse aus der Veranstaltung gewonnen wurden, kann in unserem ausfürhlichen Bericht nachgelesen werden. Dieser enthält eine genau Beschreibung zu den bereits erwähnten Aspekten. Denjenigen, die jedoch keine Lust haben, alles zu lesen, empfehlen wir, wie bei einem Buffet zu verfahren und sich zunächst das heraus zu picken, was einem "am schmackhaftesten" erscheint. Vielleicht wird ja dadurch "der Hunger" auf noch mehr Infos geweckt?! Eventuell werden durch unsere Ausarbeitung einige zum Nachdenken angeregt, andere sogar zu konkreten Ideen verleitet. Auch können Fragen oder vermutlich der Wunsch nach Kritik entstehen. So oder so, egal wie die Reaktion ausfällt, sie ist immer ein Anknüpfungspunkt für weitere Handlungen. Sie führt dabei nicht zu einer Gegenreaktion, sonder immer zu einer Gemeinschaftsaktion (weil auch jeder Verbesserungsvorschlag und jede kritische Anmerkung kein Gegenlenken ist, sonder ein Mitlenken). In diesem Sinne wünschen wir uns viele konstruktive Reaktionen, damit daraus sehr viele Gemeinschaftsaktionen werden.

Bericht vom SV-Seminar 2009

 

Podiumsdiskussion

"Fragen kostet nichts"- vor allem, wenn es darum geht, zu entscheiden, welchen Weg unsere Stadt in den kommenden Jahren gehen soll. Am 30. August ist es wieder soweit; es finden Kommunalwahlen statt. Damit liegt es in unserer Hand, als wahlberechtigte Schloß Holte- Stukenbroker, Einfluss auf die Entwicklung unserer Stadt zu nehmen, indem wir wählen gehen.

Wie heißt es so schön: "Wer die Wahl hat, hat die Qual"- doch was ist zutun, wenn man die Auswahlmöglichkeiten, die wir haben, gar nicht kennt? Die wenigsten von uns werden wohl Politikspezialisten sein und auf Anhieb sagen können, welche Parteien in unserer Stadt welche Ziele verfolgen.  Das bedeutet, wir müssen uns informieren.Dass es verschiedene Parteien gibt, die Bündnis '90/ Grünen, CDU, CSB/ FWG, SPD  oder FDP heißen- das lesen die meisten von Euch bestimmt nicht zum ersten Mal. Doch, was diese Parteien für uns Jugendliche planen, können nur die wenigsten von uns sagen. Wenn wir das in Erfahrung bringen wollen, müssen wir die für uns relevanten Fragen zu den für uns wichtigen Themen stellen.

Diese Möglichkeit möchten wir allen 16- jährigen und in SHS wohnhaften Jugendlichen geben. Das JuPa veranstaltet nämlich am 10. Juni 2010, von 13.30 Uhr bis 15.00 im Forum des Gymnasiums, eine Podiumsdiskussion, zu der alle wichtigen Politiker (darunter die drei Bürgermeisterkandidaten) unserer Stadt eingeladen sind.

Wir als Jugendliche haben damit also die Chance, das zu erfragen, was uns wichtig erscheint und aufgrund dessen wir uns eine eigene Meinung über die Politik in unserer Stadt bilden können. Diese Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen!

Als kleinen Vorgeschmack auf den genauen Verlauf und das Ergebnis der Podiumsdiskussion könnt Ihr euch den Zeitungsartikel vom 11. Juni 2010 in der NW abedruckt war, durchlesen.

 

Schulübergreifende Sport-AGs

"Gemeinsam statt Einsam", ist ein bekannter Ausspruch, den wir uns besonders für dieses Projekt zu Herzen genommen haben und der die Grundidee für schulübergreifende Sport AGs bildet. Sport ist nämlich eine Sprache, die eigentlich keine Sprache kennt und damit sowol nationale, kulturellen und soziale Grenzen überwindet. Wir möchten mit diesem Projekt vor allem aber die schulischen überwinden und deswegen außerschulische AGs schaffen, die nich bloß an eine Schule gebunden, sondern schulübergreifend sind. So können bald Gymnasiasten zusammen mit Real- und Hauptschülern Sport treiben und so eine Zusammengehörigkeitsgefühl aufbauen, dass wichtig für uns Jugendliche ist. Als solche stehen wir in der heutigen Zeit schon genug im Konkurrenzkampf untereinander (vor allem eben als Schüler der drei weiterführenden Schulformen). Mit diesem Projket möchten wir dem entgegen wirken.

Mögliche AGs, die sich hierfür am besten eignen, sind: Baseball, Cheerleading, Mädchen- Fuball, Badminton, Standardtänze, Turnen, Leichtathletik.

Der aktuelle Stand sieht wie folgt aus:  "Ich habe per E-Mail Kontakt zu den Vorsitzenden der drei Sportfachkonferenzen aufgenommen und bin noch in der Gesprächsphase mit den Sportlehrern", so Marie Strothmann, die Zuständige für dieses Projekt.

Wenn Ihr uns bei diesem Punkt unterstützen möchtet, weil Ihr bestimmte Ideen habt oder evt. konkrete Umsetzungsvorschläge machen möchtet, dann kontaktiert uns per E-Mail und gebt in der Betreffzeile "Sport AGs" an.